Rumah Mecu
Schlichtes Haus mit zwei Giebelseiten (zwei Ayo) und einem Paar Hörner.
Quelle: Siwaluh Jabu — Wikipedia
Traditionelle Häuser, Dorfbauten und ihre Teile – wie die Karo bauen, um gemeinsam zu leben. Begriffe und Einteilung folgen den genannten Quellen; in anderen Gegenden können die Bezeichnungen abweichen.
Schlichtes Haus mit zwei Giebelseiten (zwei Ayo) und einem Paar Hörner.
Quelle: Siwaluh Jabu — Wikipedia
Haus mit vier oder mehr Giebelseiten, ein- oder zweistufigem Dach und Hörnern.
Quelle: Siwaluh Jabu — Wikipedia · Batak architecture — Wikipedia
Kleineres traditionelles Haus für vier Familien (jabu) – die kleinste Form des Karo-Hauses.
Merkmale: Vier Jabu unter einem Dach.
Beispiele: Dokan (Bezirk Merek)
Quelle: Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar · Rumah Siwaluh Jabu dan Siempat Jabu di Desa Perbaji — Repositori Unpar
„Waluh“ heißt acht: ein Pfahlhaus für acht Familien ohne Trennwände. Der Platz jeder Familie ist durch das Adat geregelt, und die Bewohner spiegeln idealerweise die Verwandtschaftsbeziehungen der Karo wider.
Merkmale: Holz, Dach aus Palmfasern (Ijuk), Dachgerüst, Terrasse und Treppe aus Bambus, Fundament auf Steinsockeln, ohne Nägel; vier Herdstellen, jede von zwei Familien genutzt.
Beispiele: Dokan (Bezirk Merek), Lingga (Bezirk Simpang Empat)
Quelle: Siwaluh Jabu — Wikipedia · Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar
Großes traditionelles Haus für zwölf Familien, die größte in den Quellen belegte Form.
Merkmale: Zwölf Jabu.
Quelle: Peran Rumah Adat Batak Karo Sepuluh Dua Jabu — Jurnal Pendidikan Tambusai · Batak architecture — Wikipedia
Wände oder Unterbau aus übereinandergeschichteten Balken.
Quelle: Siwaluh Jabu — Wikipedia
Senkrechte Pfosten, die durch Balken verbunden sind. Ein Karo-Lied nennt es „Rumah Sendi Gading Kurungen Manik“; in Dokan heißt eines der Häuser „rumah sendi“.
Quelle: Siwaluh Jabu — Wikipedia · Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar
Die Nummern im Bild zeigen, wo sich jedes Teil befindet. Das Bild ist ein vereinfachtes Schema, nicht maßstabsgetreu.
Büffelhörner am Firstende; sie werden nachts unter Schutzformeln gegen Unheil angebracht.
Quelle: Siwaluh Jabu — Wikipedia
Die Giebelfront am Dachende: ein dreieckiges, bemaltes Bambusgeflecht, einer der Orte für Gerga-Ornamente.
Quelle: Siwaluh Jabu — Wikipedia · Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar
Spitz zulaufende dreieckige Dachstufe über dem großen Dach, die auch den Rauch der Herdstellen abziehen lässt.
Quelle: Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar
Dachdeckung aus den Fasern der Zuckerpalme (Ijuk).
Quelle: Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar
Die Hauswand, über dem Melmelen; einer der Orte für Gerga-Ornamente.
Quelle: Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar
Boden- oder Querbalken des Hauses; einer der Orte für Gerga-Ornamente.
Quelle: Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar
Kleine Bambusterrasse vor dem Nord- und Südeingang, mit Treppe; hier werden Kinder gebadet und abends geplaudert.
Quelle: Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar · Batak architecture — Wikipedia
Fundamentsteine unter den Pfosten, die Erdbebenstöße abfedern.
Quelle: Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar
Der Raum einer Familie im Haus; ohne Wände abgegrenzt, seine Lage bestimmt das Adat.
Quelle: Siwaluh Jabu — Wikipedia
Herdstelle im Haus, jeweils von zwei Familien genutzt; jeder Herd besteht aus fünf Steinen, die für die fünf Merga (Merga Silima) stehen.
Quelle: Batak architecture — Wikipedia
Am Stammende (bena kayu) wohnt die älteste Familie, am Wipfelende (ujung kayu) die jüngere.
Quelle: Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar · Siwaluh Jabu — Wikipedia
Mehrzweckhalle für Hochzeiten, Trauerfeiern, Versammlungen, das Kochen für Feste und Aufführungen; früher schliefen hier auch junge Männer und Gäste. Die alte Form ist eine offene Plattform ohne Wände unter einem großen, gehörnten Palmfaserdach. Heutige Jambur haben Zementböden, das Dach bleibt traditionell.
Quelle: Jambur — Wikipedia
Bau zur Aufbewahrung der Schädel von Ahnen und wichtigen Persönlichkeiten; enthält er die Gebeine des Dorfgründers, gilt er als heiliger Ort des Dorfes. Er gleicht einem kleinen Karo-Haus auf einem oder mehreren Pfosten, etwa 2,5 × 2,5 m, der Raum darunter dient als Treffpunkt. Heute selten.
Quelle: Geriten — Wikipedia
Reisspeicher. Da Reis als Vorrat und Reichtum galt, zeigt die Größe des Keben den Wohlstand des Besitzers.
Quelle: Batak architecture — Wikipedia
Haus zum Stampfen von Reis. Zusammen mit der Halle bildet es die Mitte des Dorfes: Karo-Häuser stehen nicht an einer Straße aufgereiht, sondern rund um diesen Mittelpunkt.
Quelle: Batak architecture — Wikipedia
Symbolische Verzierungen an Melmelen, Derpih und Ayo, die vor bösen Geistern schützen und den Rang des Hausbesitzers zeigen. Die Farben haben Bedeutung: Rot für das Leben, Schwarz für Tod oder Unwissen, Weiß für Reinheit.
Quelle: Siwaluh Jabu, Melawan Waktu — BPODT Kemenpar · Batak architecture — Wikipedia
Foto: Ghinafarahtika · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 — Museum GBKPGeschnitzter Gecko, der die Bewohner vor bösen Geistern schützen soll; das Pengeret-ret dient auch dazu, die Hölzer des Hauses zu verbinden und den Bau zu festigen.
Quelle: Batak architecture — Wikipedia · Pengeretret di Museum GBKP — Wikimedia Commons
Wände und Ayo aus gemustertem Bambusgeflecht; die geometrischen Muster werden in 17 Arten eingeteilt.
Quelle: Batak architecture — Wikipedia